Nachdem das letzte Leseupdate nun doch schon wieder einige Zeit zurückliegt, möchte ich euch heute endlich wieder einen Einblick in meine aktuelle Lektüre geben. Nachdem mein Lesemonat Oktober zwar durchwasen war, kann ich dies von meinem bisherigen Leseherbst glücklicherweise nicht behaupten. Denn insgesamt war meine Buchauswahl in letzter Zeit ausgesprochen vielfältig und ich habe einige wirklich schöne Geschichten entdeckt. Viele davon stammen von meinem SuB, der momentan – passend zu Weihnachten – ziemlich schrumpft und Platz für neue Geschichten macht. Das freut mich wirklich sehr!

Vermutlich liegt es ein wenig daran, dass ich bereits beginne, meinen diesjährigen Weihnachts-Wunschzettel zu befüllen und bemerkt habe, dass ich von letztem Jahr noch nicht alle Bücher gelesen habe. Auch meine momentane Lektüre habe ich im letzten Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen, schauen wir sie uns einmal genauer an.

Aktuelle Lektüre

Zugegeben, Ein Atelier in Paris von Guillaume Musso ist ein Rezensionsexemplar, das ich auf der Frankfurter Buchmesse beim Verlag angefragt habe und das in der letzten Woche bei mir eingetroffen ist. Da Musso einer meiner Lieblingsautoren ist und ich dieses Buch seit seiner Veröffentlichung im Juni unbedingt lesen möchte, wanderte das Buch erst gar nicht auf meinen SuB, sondern wurde von mir direkt verschlungen.

Ich weiß nicht, was es ist, aber Musso schafft es mit jedem seiner Bücher, mich innerhalb weniger Seiten für sich zu gewinnen. Dabei sind seine Bücher alle vollkommen unterschiedlich, die Geschichten ähneln sich kaum. Einzig die Schauplätze (Paris, New York, San Francisco) sind wiederkehrende Elemente, an denen man sich in seinen Romanen immer wiederfindet. Auch diesmal hat mich Musso wieder überrascht, denn mit Krimielementen habe ich absolut nicht gerechnet und doch hat es mir ausgesprochen gut gefallen. Eine ausführliche Buchbesprechung wird in den nächsten Tagen folgen.

Jetzt kommen wir aber wirklich zu einem Buch, das sich bis vorgestern noch auf meinem SuB befunden hat. Die Rede ist von Mord im Orientexpress von Agatha Christie, übrigens mein erstes Buch von ihr. Ich habe bereits ein wenig reingelesen, ungefähr das erste Drittel des Buches liegt hinter mir, der Mord ist passiert und nun laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

Obwohl dies vielleicht der falsche Ausdruck dafür ist, denn insgesamt kommt dieses Buch – zumindest für mich – ziemlich ruhig daher. Möglicherweise ist es der Szenerie geschuldet – ein eingeschneiter Zug mitten im Nirgendwo -, aber vielleicht ist es auch einfach Christies Art zu Erzählen. Ich empfinde dieses Ruhige, dieses Bedachte wirklich als unglaublich angenehm. Gleichzeitig bin ich sehr gespannt, welche Untersuchungsmethoden zum Lösen des Falls herangezogen werden, denn die Erstveröffentlichung von Mord im Orientexpress war 1934 und seitdem hat sich in diesem Bereich doch viel getan. Insgesamt gefällt mir das Buch bisher wirklich sehr gut.

Wenn mich das Buch bis zum Ende überzeugen kann, bin ich sicher, dass ich noch weitere Bücher von Agatha Christie lesen werde. Als nächstes vielleicht sogar einen Fall mit Miss Marple, weil ich neugieirg bin, ob und wenn ja inwiefern es Unterschiede zu Hercule Poirots Ermittlungstaktik gibt. Falls ihr Empfehlungen für mich habt, welches Buch ich als nächstes von Christie lesen soll, schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Graue Novembertage sind zum Lesen da!

Insgesamt startet der November wesentlich besser als mein vorheriger Lesemonat. Der Monat ist gerade einmal 4 Tage alt und ich habe bereits 4 Kinderbücher gelesen und bin bei meinem zweiten Roman. Ich werde den trüben grauen Sonntag dazu nutzen, gemeinsam mit Poirot den Mord im Orientexpress (weiter) aufzuklären.

Welche Lektüre begleitet euch durch die ersten grauen Novembertage?