Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht. Heute möchte ich euch mein letztes Herzensbuch in diesem Jahr vorstellen. Diesmal handelt es sich um ein Buch, das ich erst vor wenigen Monaten gelesen habe und seitdem immer wieder daran denken muss, einfach weil ich es so sehr mochte. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich kann es gar nicht erwarten, mehr von ihr zu lesen.

Bevor ich euch mein Herzensbuch im Dezember vorstelle, möchte ich zunächst aber noch in wenigen Worten erklären, wie ihr am Format Herzensbücher teilnehmen und eure Lieblinge vorstellen könnt.

Herzensbücher im Überblick
  • Wir stellen unsere Herzensbücher zum 20. eines jeden Monats vor. Egal ob auf dem eigenen Blog, auf Instagram oder Twitter. In den sozialen Netzwerken benutzt den Hashtag #Herzensbücher.
  • Schreibe frei darüber, wieso dieses Buch ein Herzensbuch ist.
  • Der Beitrag soll maximal 500 Wörter umfassen. Dieses Format soll kurz und knackig sein.
  • Verlinkt Janika und mich in euren Beiträgen und erklärt das Format kurz.
  • Habt Spaß und verteilt die Liebe der Herzensbücher in der Welt!
Rainbow Rowell – Eleanor & Park

Ich weiß gar nicht, wie lange es her ist, seitdem ich ein Buch von Rowell lesen wollte. Vor einigen Monaten war es endlich soweit und ich war in der Stimmung für einen YA-Roman. Ich griff zu Eleanor & Park und bereits nach wenigen Seiten war ich derart gefesselt von der Geschichte, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

Ich möchte gar nicht zu sehr ins Detail gehen und den Inhalt wiedergeben, sondern vielmehr erklären, was mich an Eleanor & Park so begeisterte. Wenn man nach dem Cover urteilt, erwartet man aller Wahrscheinlichkeit nach eine Liebesgeschichte zweiter Jugendlicher und Musik scheint dabei auch eine gewisse Rolle zu spielen. Und in gewisser Weise ist es genau das – zwei Jugendliche, die sich über die Musik kennen- und lieben lernen.

Doch in Wahrheit ist es so viel mehr. Allein als die Familien der beiden vorgestellt wurden, war ich sprachlos. Das Buch behandelt neben der großen Liebe weitere große Themen wie Mobbing, Außenseiterum und vor allem – und damit hätte ich absolut nicht gerechnet – häusliche Gewalt. Und diese nimmt wirklich extreme Ausmaße an, ich konnte das, was ich da las, irgendwie gar nicht glauben. Auch die Armut, in der Eleanor lebt, wurde den ganzen Roman hindurch extrem greifbar – gerade Dinge wie die fehlende Zahnbürste ergriffen mich sehr.

Eleanor & Park hat mich fasziniert, gefesselt und gleichzeitig schockiert. Ich hatte wirklich die komplette Gefühlsachterbahn. Vor allem am Ende. Apropos Ende – Was war da denn bitte los? Ich konnte nicht glauben, was ich da gelesen habe. Deswegen habe ich den letzten Abschnitt auch noch ein zweites Mal gelesen und war danach immer noch fassungslos. Diese niedliche kleine YA-Story hat zusätzlich zu den ernsten Themen, die angesprochen werden, auch noch dieses Ende bekommen? Mir fehlen immer noch die Worte, einfach nur wow! Ein wirklich großartiges Buch!