Es verwundert mich sehr, dass Herzensbücher nun schon in die fünfte Runde geht und ich bisher immer noch nicht einen meiner Lieblingsautoren vorgestellt habe. Ich habe schon so viel von Mussos Büchern in anderen Blogbeiträgen und auf meinen Social Media-Kanälen geschwärmt, da darf Musso bei den Herzensbüchern nicht unerwähnt bleiben. Doch zunächst einmal möchte ich ein paar wenige Worte darüber verlieren, wie ihr teilnehmen und eure Herzensbücher vorstellen könnt. 

Herzensbücher im Überblick
  • Wir stellen unsere Herzensbücher zum 20. eines jeden Monats vor. Egal ob auf dem eigenen Blog, auf Instagram oder Twitter. In den sozialen Netzwerken benutzt den Hashtag #Herzensbücher.
  • Schreibe frei darüber, wieso dieses Buch ein Herzensbuch ist.
  • Der Beitrag soll maximal 500 Wörter umfassen. Dieses Format soll kurz und knackig sein.
  • Verlinkt Janika und mich in euren Beiträgen und erklärt das Format kurz.
  • Habt Spaß und verteilt die Liebe der Herzensbücher in der Welt!
Guillaume Musso – Vielleicht morgen

Für mich war es gar nicht so leicht, mein Lieblingsbuch von Musso auszuwählen, deswegen habe ich mich für den ersten Roman entschieden, den ich von ihm gelesen habe – Vielleicht morgen. Ähnlich wie bei Dani Atkins, verbinde ich mit Musso etwas ganz Besonderes. Tatsächlich habe ich Mussos Romane ziemlich spät für mich entdeckt, ungefähr vor 2 bis 3 Jahren schätzungsweise. Nach einigen Romanen, die mir nur mittelmäßig gefallen haben, hat mich Vielleicht morgen umgehauen und ich weiß bis heute nicht genau, woran das liegt.

Mittlerweile habe ich (bis auf Das Atelier in Paris) alle seine Romane gelesen oder bessergesagt verschlungen. Jeder seiner Romane ist anders und doch – oder vielleicht gerade deswegen – so einzigartig. Ich kann Musso schwer einem Genre zuordnen, denn er verbindet Elemente verschiedener Genre so gekonnt miteinander, streng genommen müsste man ein eigenes Genre dafür erfinden. Deswegen sage ich auch gerne „Ich lese gerade den neuen Musso“ – ganz so, als wäre es ein eigenständiger etablierter Teil der Literatur, als wäre es ein eigenes Genre. Für mich zumindest ist das so.

Ich liebe es, wie Musso seine Charaktere konzipiert, wie er sie in seinen Romanen einführt, wie er sie dem Leser präsentiert. Es stimmt einfach wirklich alles. Der Umstand, dass man zu Beginn eines Buches als Leser noch nicht weiß, wohin einen die nächsten Seiten entführen werden, macht für mich den Reiz aus. Man weiß nicht, ob man gerade 500 Seiten Gegenwartsliteratur, einen Liebesroman oder etwas aus dem Fantasy-Genre vor sich hat – vielleicht ein wenig von allem. Das ist einfach großartig!

Musso ist ein Autor, dessen Bücher ich blind kaufen würde. Wenn ich erfahre, dass ein neues Buch von ihm erscheint, suche ich, ohne den Klappentext zu kennen, die Buchhandlung meines Vertrauens auf oder bestelle mir den Roman online und weiß, dass ich nicht enttäuscht werde. Tatsächlich haben mir neun der elf Romane, die ich von ihm gelesen habe, ausgesprochen gut gefallen. Bei Musso fühle ich mich wohl und mein Musso-Regalbrett in meinem Bücherregal ist eines meiner Liebsten, denn jedes Mal, wenn ich es mir ansehe, stimmt es mich glücklich.