Es ist wieder Zeit für Herzensbücher! Unglaublich, dass schon wieder ein Monat vergangen ist. Gleichzeitig freue ich mich aber auch darüber, denn das bedeutet, dass ich euch ein weiteres Herzensbuch von mir präsentieren kann. Doch bevor ich euch meinen Liebling in diesem Monat vorstelle, möchte ich noch ein paar wenige Worte darüber verlieren, wie ihr teilnehmen und eure Herzensbücher vorstellen könnt.

Herzensbücher im Überblick
  • Wir stellen unsere Herzensbücher zum 20. eines jeden Monats vor. Egal ob auf dem eigenen Blog, auf Instagram oder Twitter. In den sozialen Netzwerken benutzt den Hashtag #Herzensbücher.
  • Schreibe frei darüber, wieso dieses Buch ein Herzensbuch ist.
  • Der Beitrag soll maximal 500 Wörter umfassen. Dieses Format soll kurz und knackig sein.
  • Verlinkt Janika und mich in euren Beiträgen und erklärt das Format kurz.
  • Habt Spaß und verteilt die Liebe der Herzensbücher in der Welt!

Dani Atkins – Die Achse meiner Welt

Mein Herzensbuch im Juni ist ein ganz besonderes Buch. Kurz, bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich einige Buch-Fehlgriffe – kein Buch, das ich las, gefiel mir. Ihr kennt das, so etwas frustriert ungemein. Aber dann kam Die Achse meiner Welt und es hat mein komplettes Verständnis von einem guten Buch auf den Kopf gestellt.

Ich weiß nicht, ob ich jemals ein Buch gelesen habe, das mich so lange nach der Lektüre noch beschäftigte. Auf eine gute Art und Weise. Die Achse meiner Welt war eher ein Spontankauf und wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas normalerweise nicht mache. Bei mir ist alles strikt durchgeplant, alles hundertfach überprüft, abgesichert. Ich bin ein Sicherheitsmensch und diese Eigenart kann ich auch nicht beim Bücherkauf ablegen. Leider.

Bevor ich mich für ein Buch entscheide, lese ich den Klappentext, lese einige Rezensionen zu dem Buch, vergewissere mich, dass das Buch mir gefallen könnte. Bloß keine bösen Überraschungen. Aber hier war es anders, ich bin spontan auf dieses Buch aufmerksam geworden, der Klappentext sprach mich an – Zack, gekauft.

Und ich bin so froh darüber. Es ist einfach phänomenal. Mit seinen knapp 300 Seiten ist es wirklich kurzweilig und doch so intensiv. Und auch, wenn man als Leser glaubt, man wisse, wie die Story mit Rachel und Jimmy endet – ich kann euch versichern, das weiß man erst, wenn man den letzten Absatz, vielleicht sogar erst die letzten Sätze des Buches gelesen hat. Der Klappentext verspricht ein packendes Ende und das bekommt man. Packend und unvorhersehbar. Einfach wow.

Mein erstes Leben endete an einem eisigen Dezemberabend um 22:37 Uhr auf einer einsamen Straße neben der alten Kirche. Mein zweites Leben begann etwa zehn Stunden später, als ich im grellen Licht des Krankenzimmers erwachte – mit einer großen Kopfwunde und einer Vergangenheit, an die ich keinerlei Erinnerungen besaß. (7)

Ich saß nach der Lektüre noch für einige Zeit regungs- und vor allem fassungslos da und konnte nicht glauben, was ich da gerade gelesen habe. Zuerst dachte ich, ich hätte mich verlesen und habe die letzten Seiten noch einmal gelesen, aber tatsächlich stimmte meine erste Version.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich gerne von einem Buch überraschen lassen möchte. Der Interesse daran hat, sich auf eine wunderschöne Liebesgeschichte einzulassen, die einem am Ende aus den Socken wirft – weil sie anders endet, als jede Liebesgeschichte, die ihr je gelesen habt. Versprochen!


Janikas Herzensbuch im Juni könnt ihr hier finden.