Heute mochte ich euch ein Buch vorstellen, dessen Geschichte mir ganz besonders am Herzen liegt. Auch, wenn ich zunächst die Verfilmung aus dem Jahre 2013 unter der Regie von Baz Luhrmann gesehen habe, nimmt die Romanvorlage von F. Scott Fitzgerald einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen ein.

„Als ich noch jünger und verwundbarer war, gab mein Vater mir einmal einen Rat,
der mir bis heute im Kopf herumgeht. »Wann immer du jemanden kritisieren willst«, sagte er,
»denk daran, dass nicht alle Menschen auf der Welt es so gut hatten wie du.«“ (11)

Die Rede ist von Der große Gatsby, dem . Bevor ich euch verrate, wieso Fitzgeralds Meisterwerk eines meiner Herzensbücher ist, möchte ich euch noch in aller Kürzer erklären, wie ihr am Format Herzensbücher teilnehmen und eure Lieblinge vorstellen könnt.

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F. Scott Fitzgerald – Der große Gatsby

Die Geschichte um Jay Gatsby – erzählt aus der Perspektive von Nick Carraway – gehört zu meinen Allerliebsten überhaupt. Ich könnte das Buch – aber auch den Film – immer wieder lesen bzw. schauen. Egal, wie häufig ich mich in das New York im Jahre 1922 begebe, ich bekomme einfach nicht genug davon. Ich liebe die von den Roaring Twenties ausgehende Atmophäre und Fitzgerald weiß, wie man den Leser mit wenigen Worten genau dahin katapultiert – knapp 100 Jahre in die Vergangenheit (aus heutiger Sicht), in die Zeit prunkvoller Parties und der Blütezeit des Jazz.

Vielleicht liegt es ein wenig daran, dass ich zuerst die Verfilmung von Baz Luhrmann gesehen und Leonardo Di Caprio einer meiner liebsten Schauspieler ist und ich fortan Jay Gatsby im Roman unweigerlich mit dieser Figur verknüpfte. Aber ungeachtet dessen, ist Fitzgerald mit Jay ein wundervoller Charakter gelungen, der für mich stellvertretend für den American Dream steht – ein Inbegriff für den Aufstieg und Fall, für das Scheitern eines Lebensentwurfes. Und darüber lese ich seit meiner Schulzeit unglaublich gerne.

Jedes Mal, wenn ich das Buch lese oder allein schon, wenn ich nur darin blättere und kleine Fragmente aufnehme, erfüllt das mein Herz derart mit Glück, dass ich das Buch am liebsten in regelmäßigen Abständen lesen würde. Es gab eine – sehr lange – Zeit, in der ich den Soundtrack im Auto gehört habe, immer und immer wieder. Wenn ich jetzt so darüber schreibe, bekomme ich gerade wieder unglaublich Lust, den Film zu sehen und in die schillernde Welt der Goldenen Zwanziger abzutauchen und mit Jay, Nick und Daisy und all den Anderen bis in die Morgenstunden Bei Jazz und Champagner zu feiern.

„So kämpfen wir weiter, wie Boote gegen den Strom,
und unablässig treibt es uns zurück in die Vergangenheit.“ (224)


Janikas Herzensbuch im Februar findet ihr hier.
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Daniela ist ganz frisch dabei! Ihr erstes Herzensbuch gibt es hier.